Kammi -Kylä Nummijärvi

Auf der Suche nach interessanten Plätzen bin ich auf eine Internetseite gestoßen, die über einen Ort mitten im Sumpf berichtet – Kammi-kylä. Nachdem ich den Bericht gelesen und die Bilder angeguckt hatte, beschloss ich, diesen Ort aufzusuchen und nehme euch jetzt auf eine kleine Reise dorthin mit.

Die Idee zu diesem Ort, der einzigartig, aber irgendwie auch skurril, interessant, faszinierend und an dem alles anders ist, entstammt der Idee von Erkki Kalliomäki. Kylä bedeutet Dorf und dieses kleine Dorf liegt an der Jokelantie. Eine Baumwurzel weist den Weg direkt in den Wald. Das Auto stellt man irgendwo ab und von der Jokelantie sind es etwa 400m zu Fuß bis zum Eingang. Das Dorf besteht aus drei Häuschen und zwei Nebengelassen und ist in Handarbeit im Sumpf errichtet wurden, entsprechend führen Holzstege hindurch. Die Häuschen sind reich mit Wurzeln verziert und mit Fantasie kannst du in den Wurzeln Tiere und mystische Wesen erkennen. Außerdem gibt es eine künstliche Insel – Nevansaari bzw. Turvekamminsaari.

Während Turvekammi und Savukammi Saunahäuschen sind, ist Julmetun tupa, ein Häuschen, in dem gefeiert werden kann. So seltsam das Haus von außen aussieht, so hübsch ist es doch im Inneren. Es gibt hier ein kleines Zimmer, welches Platz für 20 Personen bietet und einen Saal, in dem 60 Personen Platz finden.

Kammi-kylä kann rund um die Uhr besucht werden und der Eintritt ist frei. Hier gilt noch die Achtung und der Respekt vor dem Eigentum anderer.

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Falls du nun Lust bekommen hast, diesen außergewöhnlichen Ort zu besuchen oder gar deinen Geburtstag, deine Hochzeit oder deinen Uniabschluss feiern willst, so sind hier die Kontaktdaten.

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Die Vorwahl nach Finnland ist +358.

Hier findest du Kammi-Kylä: Jokelantie 32, Nummijärvi, von Karvia aus kommend in Richtung Nummijärvi etwa 25 mit Fahrzeit.

Bitte sei so lieb und zerstöre den Ort nicht, nimm deinen Müll wieder mit und schmeiß keine Zigaretten in die Gegend. Danke. Kiitos.

Viel Spaß, eure Amanda

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Adalberts Eierkuchen

Heute will ich euch mal meinen allerliebsten Adalbert vorstellen. Er ist mein allerbester Kumpel und kann prima kochen, backen und natürlich essen. Nur mit dem Fliegen klappt es nicht so gut, deshalb geht er beim Sport in die Baumelbaumelgruppe. Es kann eben nicht jeder alles, macht auch gar nichts. Aber ich will euch mal Adalberts Eierkuchenrezept vorstellen. Man braucht dazu Eier, Mehl, Milch, Zucker, Salz und, damit es finnisch wird, noch ein Päckchen Kardamon, außerdem einen Teller für die fertigen Eierkuchen, eine Schüssel, eine Kelle und eine Pfanne, etwas Öl, irgendwas zum Rumdrehen der Eierkuchen oder man beherrscht den perfekten Rumdrehwurf wie Adalbert und außerdem etwas zum Verrühren und dann etwas zum Abmessen der Mengen. In Ermangelung einer Küchenwaage haben wir kurzerhand einen 0,25l Plastikbecher genommen. Ist ja irgendwie auch Finnisch, hier wird sowieso fast alles in Liter abgemessen, z.B. Erbsen und Erdbeeren. Aber zurück zu den Eierkuchen. Du brauchst also:

2 Becher Mehl
4 große Eier
2 Becher Milch
¾ Becher Zucker
eine Prise Salz
wer mag 1 Päckchen Kardamon und

verrührst das ganz ordentlich, sodass keine Klumpen drin sind.

Adalbert meint, man solle zunächst die Eier mit dem Salz verrühren, dann ein Teil des Mehles und einen Teil der Milch hinzugeben und dann erst einmal kräftig rühren. Danach die restliche Milch, den Zucker, eventuell Kardamon und das restliche Mehl und wieder kräftig rühren, bis ein glatter Teig entsteht. Und nun soll das Ganze auch noch eine Stunde Mittagsschlaf halten, bevor es noch einmal durchgerührt und gebacken wird. Ich glaube, Adalbert übertreibt es ein bisschen.

Ich habe beobachtet, dass Mama alles zusammenkippt, verrührt und in die Pfanne schmeißt und die Eierkuchen schmecken super.

Egal, ob dein Teig Mittagsschlaf hält oder nicht, er wird bei mittlerer Hitze in einer mit ein bisschen Öl erhitzten Pfanne von beiden Seiten goldbraun gebacken. Dann auf den Teller legen und am Schluss servieren und/ oder selbst verspeisen.

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Lasst es euch schmecken und haut rein.

Eure Amanda

Siikaneva

Auf der Suche nach neuen Wandergebieten fanden wir Siikaneva. Es ist 9,5 km² groß und gilt seit 1988 als Naturschutzgebiet. Man findet es, wenn man von Ruovesi kommend in Richtung Orivesi etwa 16km bis zur Kreuzung Ollinkiventie fährt. Von dort sind es knapp 3km der Straße folgend bis zum Parkplatz Siikaneva. Achtung: Man fährt an einem Truppenübungsplatz der finnischen Armee vorbei. Außerdem gibt es etwa 100m hinter der Kreuzung Straße 66/ Ollinkiventie ein kleines Denkmal für einen Militärflughafen, der von 1935 -2014 in Betrieb war.

Durch das Naturschutzgebiet führen zwei Rundwege, einen anspruchsvolleren knapp 10km langen und einen kürzeren knapp 3km langen Weg. In Anbetracht des Alters und der Kondition unseres Opa-Hundes wählten wir den kürzeren. Eine Herausforderung stellen die teilweisen sehr morschen Holzstege dar, die sehr wacklig und brüchig sind. Es empfiehlt sich hier auf jedem Fall wasserdichte Wanderschuhe anzuziehen, auch wenn es in diesem Jahr ungewöhnlich trocken war, und dadurch große Teile des Feuchtgebietet ausgetrocknet sind, so bedeutet es nicht, in anderen Jahren und zu anderen Zeiten trockenen Fuße hindurch zu gelangen. Siikaneva ist ein ausgedehntes Schutzgebiet in Pirkanmaa und spielt eine wichtige Rolle in der Forschung und Bildung. die Universität Helsinki hat hier eine Forschungsstation mitten im Sumpf zur Erforschung der Klimaauswirkungen auf das Ökosystem. Siikaneva ist das vogelartenreichste Naturschutzgebiet in Pirkanmaa. Mit etwas Glück lassen sich

nuolihaukka – Baumfalke, varpushaukka – Sperber, hiirihaukka – Mäusebussard, kalasääski – Fischadler, korppi – Kolkrabe und pikkusieppo – Zwergschnäpper beobachten.Außerdem wohnen hier pajulintu – Fitis, peippo – Buchfink, vihervarpunen – Erlenzeisig , metsäkirvinen – Baumpieper sowie verschiedenen Meisen (tiaiset > tiainen). das Feuchtgebiet bietet zudem Brutplätze für kurki – Kranich, metsähanhi – Saatgans und joutsen – Schwan.

Ich konnte zwei sich auf den Holzstegen sonnende Eidechsen beobachten, die leider bei meinem Anblick die Flucht ergriffen und einen kleinen Trupp undefinierbare Piepser, die aber auf dem Foto nur einen Schmutzfleck auf der Linse darstellten, schade. Ansonsten führte unsere Weg über Sumpfgebiete und Hügellandschaften, es gibt Heidelbeeren und die Preiselbeeren werden auch langsam rot. Im Sumpf konnte ich vereinzelt Moltebeerenpflanzen entdecken.

Nach dem Spaziergang fuhren wir noch zum Ollikivi. Der Ollikivi ist ein großer Felsblock, der im Mai 1924 zum ersten Naturschutzdenkmal aufgrund des im Jahre 1923 erlassenen Naturschutzgesetzes erklärt wurde. Früher fühte die Straße von Ruovesi nach Orivesi am Ollinkivi vorbei, auf der es mehr als vierzig Berg- und Talfahrten gab. Zacharias Topelius schrieb in seiner Geschichte „Winterabende“, die in dieser Gegend spielt, dass ein Felsen auf die Straße rutscht, wenn ein Landesverräter vorbeikommt.

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Viel Spaß beim Erkunden wünscht euch eure Amanda.

 

Katikankanjoni

Heute führte uns der Weg zum Katikankanjoni, durch die Stadt Karvia hindurch und am Rande des Kauhanevan-Pohjankangas-Nationalparks entlang.

Der Name KatikanKANJONI lässt vermuten, dass es hier einen Canyon gibt, vielleicht so interessant wie der Grand Canyon…naja, es ist zumindest ein Höhenzug und wenn man aufmerksam ist, gibt es auch ein Bächlein oder in regenreicheren Jahren vielleicht ein Flüsschen zu sehen und Berichten zu folge soll es auch viele Brücken geben.

Der Parkplatz ist relativ gut zu finden, wenn man weiß, wohin man will. Über das Handy konnte man direkt Katikankanjoni eingeben, über das Autonavi von Karvia in Richtung Kauhajärvi und dann die Kiviluonantie entlang, irgendwann kommt ein Hinweisschild und dann steht man schon fast auf dem Parkplatz. Dort angekommen, führt ein gepflegter Weg nach einigen hundert Metern zu einem Übernachtungsunterstand und einem neugebauten Lagerhaus für Holz, an dessen Rückseite sich das Klo befindet. Wichtig: Klopapier mitnehmen nicht vergessen. Von da geht man den Hauptweg entlang, bis sich die Wegbeschilderung verliert und man auf eigene Faust das Gebiet erkundet. Eigentlich ist es ein Rundweg von etwa 2,5km, aber irgendwie sind Hund und ich falsch abgebogen und wir standen auf einem ehemaligen Holzeinschlagplatz. Also machten wir kehrt und gingen zum Parkplatz zurück. Ein paar Bilder will ich euch trotzdem nicht vorenthalten. Und vielleicht habt ihr beim Finden des Weges mehr Glück.

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Isoneva

Das Sumpfgebiet Isoneva liegt direkt an der Staatsstraße 23, etwa 2 km vom Ortsausgang Pomarkku in Richtung Pori. Isoneva ist etwa 800ha groß und unterliegt dem staatlichen Sumpfschutzprogramm. Es gibt zwei Parkplätze, von denen die Wege nach kurzer Zeit zu einem Weg aus Holzstegen verschmelzen, der zu einem kleinen Aussichtsturm führt. Am Wegesrand findet man Schilder, die über die im Sumpf lebenden Tiere und Pflanzen informieren. Am Aussichtsturm angekommen, eröffnet sich eine beeindruckende Sicht über ein riesiges Sumpfgebiet. Von dort geht man den gleichen Weg wieder zurück. Es ist schön, die Ruhe und den Duft der Natur einatmen zu können. In diesem Jahr ist es ungewöhnlich heiß und der Sumpf ist relativ trocken, was sich auch auf die Tier- und Pflanzenwelt auswirkt.

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(Kiebitz, 2016)

 

 

Lauhanvuoren kansallispuisto

Lauhanvouri ist die höchste Erhebung im Westen Finnlands und bei guter Sicht kann man vom Vogelbeobachtungsturm bis zur Westküste schauen. Ich konnte auch einen silbernen Vogel beobachten, sonst war weit und breit nichts zu sehen und zu hören.

Vom Aussichtsturm gelangt man auf einem etwa 7km langen Wanderweg am spitaalijärvi vorbei zur kivijata, einer in der letzten Eiszeit geformten Endmoräne.  Die kivijata darf nur über den Holzpfad betreten werden. Es ist strengstens verboten, Steine zu entwenden. In und an den Steinen finden sich Reste von Fossilien, deren Alter auf etwa 700 Millionen Jahre geschätzt wird.

Am Spitaalijärvi hat man die Möglichkeit zu kochen (derzeit seit 13.7. wegen des heißen Wetters und der damit verbundenen Waldbrandgefahr strengstens verboten). Außerdem kann man baden, zelten und eine Toilette gibt es auch.

Die Landschaft des Nationalparks ist vielfältig, bewaldet, teilweise sumpfig und manchmal hügelig.

Der Lauhanvuori-Nationalpark liegt ebenso wie der Kauahnevan-Pohjankangas-Nationalpark an der Grenze zwischen Südpohjanmaa und Satakunta. Von Seinäjoki und Pori gelangt man in etwa 90 km zum Nationalpark, von Tampere und Vaasa aus etwa 140 km. Leicht zu finden, dank Ausschilderung, ist es, wenn man auf der Straße Nr.44 zwischen Kauhajoki und Honkajoki Ausschau nach dem Nationalparkschild hält.

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Kauhanevan-Pohjankankaan kansallispuisto

Der Kauhaneva-Pohjankangas-Nationalpark liegt etwa 10 km außerhalb der Stadt Karvia und ist vom Stadtzentrum gut ausgeschildert. Er wurde im Jahre 1982 gegründet und erstreckt sich auf einer Größe von 57 km². Vom Parkplatz Salomaa oder auch auf der anderen nördlichen Seite, vom Parkplatz am Ende der Kyrönkankaan kesätie, gelangt man zum kauhalampi, wo es einen kleinen Rundweg von etwa 3km Länge gibt. Man wandert auf Holzbalken vorbei an zwei Badestellen und kann mit ein wenig Glück auch einige Tiere beobachten. In diesem Jahr war und ist es auch in Finnland schon mehrere Wochen unglaublich heiß, immer um die 30 Grad, sodass auch die Sümpfe beginnen auszutrocknen. Das sieht wirklich traurig aus und man kann nur auf Regen hoffen.

Unweit des Parkplatzes Kyrönkangas gibt es einen Vogelbeobachtungsturm, ein Klo, eine Wasserpumpe und eine kleine Feuerstelle, die man aber wegen der Waldbrandgefahr derzeit nicht benutzen darf. Ein paar Meter vom Parkplatz Salomaa entfernt gibt es ebenfalls ein Klo, welches sogar Rollstuhlfahrer geeignet ist. Außerdem findet man bei Salomaa eine Feuerstelle und eine Wasserpumpe. Hier gibt es zudem die Möglichkeit zu zelten.

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Anmerkung: Heute, 1.8.2018 22:20 , brennen derzeit 24 ha Sumpfgebiet :(, 50 Feuerwehrmänner und ein Hubschrauber sind bei den Löscharbeiten im Einsatz. Hier Brand

 

Tromsø

– eine Wochenendreise. Nachdem es im letzten Jahr zum Nordkap ging, beschlossen wir dieses Jahr die Stadt Tromsø zu erkunden. Damit mehr Zeit bleibt und man ein bisschen entspannter ist, wurde im Voraus eine Hotelübernachtung im scandic ishavshotel gebucht. Das Zimmer war groß und ziemlich modern eingerichtet und hatte irgendwie alles, um dort gut eine Nacht verbringen zu können – Bett, Schreibtisch, Wasserkocher, Föhn, Fernseher, Minikühlschrank und wer dem Hobby bügeln frönt, hätte auch auf seine Kosten kommen können, denn es gab auch ein Bügeleisen nebst Bügelbrett. Hunde sind in dem Hotel auch willkommen, allerdings gibt es weit und breit um das Hotel herum keinen Baum oder ein Stück Rasen. Das war für unseren rasenverwöhnten Opa-Hund etwas gewöhnungsbedürftig, denn als 17jähriger betagter alter Herr ist man da nicht mehr so flexibel. Das Frühstücksbüffet, welches im Übernachtungspreis inbegriffen ist, bietet alles, wenn man keine Nahrungsmittelunverträglichkeiten hat, ansonsten helfen bei Laktoseintoleranz Tabletten. Das Abendbüffet kostet etwa 30€/ p.P. lässt aber keine Wünsche offen. Sehr lecker und auch das Personal ist freundlich, höflich und zuvorkommend. Manko am Hotel, die Parkplatzsituation. Es gibt keine zum Hotel gehörenden Parkplätze, man muss auf öffentliche ausweichen, die entweder mit einer App zu bezahlen sind oder man hat Glück und findet auf einem Bezahlparkplatz noch einen freien Platz und hat dann noch genügend Hartgeld Kronen einstecken.

Tromsø selbst erscheint mir als eine eher zusammengewürfelte Stadt, wo nichts so richtig zusammenpasst, hier mal ein Stück altes Erhaltenes, dort irgendwie etwas Modernes, da ein Baufeld, ein kurzes Stück Yachthafen, Hunde sind in keinem Restaurant willkommen. Sicherlich gibt es auch hier schöne Ecken und lohnenswerte Museen, aber um dies herauszufinden, fehlte die Zeit und bei knapp 30 Grad auch irgendwie die Lust. Die Wegstrecke am Anreisetag führte uns von Enontekiö direkt nach Tromsø und die Rückreise wurde über Alta ausgedehnt. Der Weg ist das Ziel, vorbei an schönen Landschaften.

Übrigens gleich hinter der Grenze zu Norwegen an der E8 gibt es eine völlig unscheinbare Sehenswürdigkeit, die Ahdaskurun silta, die einzige erhaltene Brücke des Lapplandkrieges. Sie wurde 1993 zur Museumsbrücke erklärt. 19

Irgendwann am späten Nachmittag war dann die Ankunft in Tromsø. Auf der einzigen Parkfläche tummelte sich eine Austernfischerfamilie, deren Mama lauthals schimpfte, als ich mich mit unserem Opa-Hund näherte. So sind sie, die Muttis, kämpfen wie die Löwen für ihre Jungen. 4

Auch am Hafen vor dem Roald Amundsen Haus gibt es etwas Grün und auch hier waren ein paar Jungtiere zu beobachten. 3

Auf dem Rückweg von Tromsø könnten wir einen Blick auf den Hailti-Tunturi werfen, der der Grenzberg zu Finnland und mit 1324m dessen höchster Berg ist. 16

Weiter ging es, es wurden Elche und Sterntaucher gesichtet und gegen vier Uhr am Morgen  auch das mökki wieder erreicht.

 

Irrgarten Altjeßnitz

Endlich ist er da, der Frühling und mit ihm wieder die Lust, etwas mehr zu unternehmen. Die ersten Schritte beim warmen Frühlingswetter führte mich in den Irrgarten Altjeßnitz, dessen Geschichte bis ins 17. Jahrhundert zurück reicht und deren kleine Feldsteinkirche sogar Zeuge des 12. Jahrhunderts ist. Im Sommer, wenn alles grün ist , macht die Suche nach dem richtigen Weg im Irrgarten bestimmt noch mal so viel Spaß, deshalb werde ich noch einmal herkommen und dabei auch die Sommerwiesen, den alten Baumbestand und die Büsche und Hecken bestaunen.

Der Eintritt liegt derzeit bei 2,00€ für Erwachsene, Kinder sind frei, gegenüber des Parks findet man einen kleinen gebührenpflichtigen Parkplatz. Mehr Informationen findest du  hier

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Winter in Sachsen

Es sind Winterferien. Zeit, mal wieder auf Exkursion zu gehen. Unsere Exkursion führte uns zum Fichtelberg, der mit seinen knapp 1215m der höchste Berg des Erzgebirges ist. Auf dem Gipfel stehen eine Wetterwarte, das Fichtelberghaus, die Bergstation der Seilbahn und eine SB-Gaststätte. Direkt vom Gipfel kann man auf eine superlange Rodelfahrt mit dem eigenen Schlitten gehen, die Abfahrtspisten herunterfahren, Langlaufloipen befahren oder auf einem der gepflegten Winterwanderwege wandeln.

Hinter dem Fichtelberghaus gibt es eine superlange Rodelbahn, Langlaufloipen und Abfahrtspisten. Außerdem gibt es auch Winterwanderwege, was für Nichtskifahrer keine schlechte Sache ist. Du kannst auch auf und zwischen Tier-Holzskulpturen spielen 😀

Übernachtung und Stärkung findest du hier. Schau doch mal rein: Fichtelberghaus

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Ich zeig euch mal noch ein paar Bilder von unserem Ausflug.

Fichtelberg 1

Fichtelberg 3 Fichtelberg 6